Seit wenigen Wochen können Kubaner billiger mit ihren Verwandten in den USA telefonieren. Der Staatsrat hob die Sondersteuer in Höhe von zehn Prozent auf, die vor zwölf Jahren vom damaligen Staatschef Fidel Castro verhängt wurde.
Die meisten Kubaner haben Angehörige im Ausland, mit denen sie regelmäßig Kontakt halten. Zwar ist das Telefonieren zwischen Kuba und den USA noch immer nicht billig, durch den Wegfall der Sondersteuer kommt man den Bewohnern des Karibik-Staates jedoch ein Stück entgegen. Besonders viele Exil-Kubaner leben in Florida, das nur rund 200 Kilometer von Kuba entfernt liegt. Diese Menschen haben Kuba mit dem Wunsch auf bessere Lebensbedingungen verlassen.
Flugreisen nach Kuba entführen Reisende in eine ganz neue Welt. Hier scheint die Zeit stehen geblieben zu sein – zumindest dann, wenn die vielen Oldtimer an einem vorbeiziehen oder man die kolonialen Bauten der Hauptstadt Havanna bestaunt. Eine Reise nach Kuba steht jedoch nicht nur für eine Zeitreise, sondern auch für Entspannung pur. Denn die kilometerlangen Strände bei
Kuba erweist sich gerade für Europäer als spannendes Traumziel. Koloniale Bauten, uralte Autos und historische Stadtkerne in Havanna und Trinidad zeugen von einer bewegten und lange Geschichte. Man denke dabei nur an die Blütezeit des Landes, als Kuba zu den führenden Staaten im Bereich des Zuckerrohrhandels gehörte. Wer Kuba richtig erleben möchte, der kann Land und Leute im Rahmen einer geführten Reise erkunden. Natürlich darf auch dann die Entspannung nicht zu kurz kommen, weswegen auch eine Kulturreise, bei der man viele Orte des Landes besucht, gleichzeitig um einen Erholungsurlaub bereichert werden kann. Schließlich begeistern die feinsandigen Strände von Varadero oder der Playa Ancon Menschen aus allen Teilen der Welt.